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Mit Virtualisierung bezeichnet man Techniken, um die Ressourcen eines Computers aufzuteilen. Kennzeichen ist eine Abstraktionsschicht, die sogenannte Virtualisierungssoftware. Diese Software isoliert virtuelle Umgebungen (häufig "virtuelle Maschinen" genannt) von der physischen Hardware.

Schematische Darstellung der Unterschiede zwischen klassischem Betrieb und Virtualisierung (Klick zum Vergrößern)

Damit wird es möglich auf einer physischen Hardware ("Host") mehrere virtuelle Maschinen (abgekürzt VM, häufig auch "Gast" genannt) zu betreiben, die sich die Ressourcen des Hosts teilen. Die VMs verhalten sich dabei genau so, als würden sie auf physischer Hardware laufen. Anwendungen auf den VMs "merken" keinen Unterschied. Da die Leistungsfähigkeit von Hardware nach wie vor schnell wächst können bis zu 10 oder sogar mehr VMs auf aktueller Hardware betrieben werden.

Die virtuellen Maschinen bestehen im Kern aus einer großen Datei, die den gesamten Inhalt der simulierten Maschine enthält. Die Datei kann einfach auf andere physische Hardware übertragen und dort gestartet werden, da die virtuelle Hardware immer gleich bleibt. Auf dem Host-System laufen die Gäste in einem Fenster.

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